Für den Schutz unserer Erde

Nicht nur durch den fortschreitenden Klimawandel geht der Trend zu nachhaltiger Deko. Die Gründe, warum Menschen zunehmend auf natürliche und nachhaltige Wohnaccessoires setzen sind vielfältig: Der Schutz der Meere vor Plastikmüll, Bewahrung von Lebensräumen für indigene Menschen und bedrohte Tierarten, ein minimalistischer Lebensstil, für das gute Gewissen. Prinzipien der Nachhaltigkeit sind zum Beispiel weitestgehender Verzicht auf Plastik, eher Dinge aus nachwachsenden Rohstoffen zu kaufen, beim Kauf Wert auf einen zertifizierten Anbau von nachwachsenden Rohstoffen zu achten und das amerikanische Mantra der amerikanischen Umweltbewegung „Reduce, reuse, recycle, repair“ – Reduzieren, Wiederverwenden, Recycling, Reparieren. In Deutschland hat sich auch der „Zero-Waste“-Trend etabliert, der auf die Vermeidung von Abfall und Verschwendung von Ressourcen setzt.

Nachhaltigkeit in der Küche

In der Küche können Sie etwas Nachhaltigkeit etablieren, indem Sie statt auf Plastikbrettern auf Holzbretter oder Bretter aus Marmor zum Schneiden setzen. Beim Einkauf im Supermarkt, oder Wochenmarkt, wählen Sie für Gemüse und Obst ein wiederverwendbares Netz, oder eine Papiertüte statt der typischen Plastiktüte, die Einkäufe werden mit der selbst mitgebrachten Tasche nach Hause gebracht. Anstatt immer wieder Kleinstmengen an in Folie eingeschweißte Kräuter zu kaufen, oder jedes Mal den Plastiktopf des Basilikums entsorgen zu müssen, bietet es sich an auf dem Fensterbrett, unter einer energieeffizienten Pflanzenlampe, dem Balkon oder im Garten selbst Kräuter anzuziehen. Wenn es ums servieren geht, eignen sich Tischsets aus nachwachsenden Naturmaterialien wie Weide oder Seegras genauso gut um den Tisch vor Flecken zu schützen wie ein Tischset aus Plastik.

Nachhaltige Möbelwahl

Massivholz ist fast grundsätzlich immer die nachhaltigere Wahl. Pressspan und Plastikfurnier sind meist als Möbelstück weniger langlebig, das merkt man oft beim Umzug, wenn versucht wird ein solches Möbelstück zwecks einfacheren Transports in seine Einzelteile zu zerlegen – sie gehen kaputt und sind dann oft nur noch schwer reparierbar und landen letztlich in der Müllverbrennungsanlage. Mit Massivholzmöbeln verzichten Sie zudem auf die giftigen Ausdünstungen wie Weichmacher und Formaldehyd die von Pressspanmöbeln ausgehen. Massivholz ist zudem auch leicht zu verändern, durch einen neuen Anstrich, durch eine aufregende Beize oder bei künstlerischer Begabung auch durch selbstgemalte Verzierungen. Achten Sie gerade bei Tropenhölzern auf ein Zertifikat für nachhaltigen Anbau.

Saisonale Deko – Aber nachhaltig!

Die Nachkriegsjahre brachten Deutschland großen Reichtum, aber auch den Verlust nachhaltiger Dekoration. Eine Fülle an umweltschädigender Deko wie Lametta, Plastikeier für den Osterstrauß, jede Menge buntes Plastik. In den letzten Jahren orientieren sich saisonal Dekoartikel glücklicherweise wieder in Richtung Naturmaterial oder setzen auf Wiederverwendbarkeit. Echte ausgeblasene und bemalte Eier von Hühnern, Enten und Gänsen sehen am Osterstrauß viel schöner aus als Plastik, auch aus Holz sind sie eine umweltverträgliche Alternative. Christbaumschmuck aus Stoff, Christbaumkugeln aus Glas und Glöckchen aus Metall spenden Jahre lang Freude und belasten, wenn sie doch mal entsorgt werden müssen, nicht die Umwelt. Weihnachtsaufsteller aus Holz machen sich toll im natürlich eingerichteten Wohnzimmer. Bei der Wahl von Sommer- und Herbstdekoration, können Sie ebenfalls auf viele nachwachsende Naturmaterialien zurückgreifen und auch toll mit selbst gesammelten Fundstücken aus der Natur ergänzen.

Es grünt so grün

Nachhaltige Deko funktioniert übrigens auch toll mit Zimmerpflanzen! Toller Nebeneffekt: Zimmerpflanzen verbessern erwiesenermaßen die Raumluft in Innenräumen. Mit einem tollen Übertopf aus Keramik oder Recyclingmaterial versorgt wird Ihr Fußboden vor Wasserflecken geschützt. Trockenblumen sind als nachwachsender Rohstoff ein toller nachhaltiger Wohntrend, in einer schönen Vase angerichtet machen sie wirklich was her!

Nachhaltige Deko im Garten

Auch im heimischen Garten ist Nachhaltigkeit ein wichtiges Stichwort: Werfen Sie Ihren Kirschlorbeer und die Thuja-Hecke raus! Biologisch sind diese Gewächse in Deutschland kaum wertvoll, sie bieten weder der Fauna noch der Flora Vorteile. Selbiges gilt übrigens für Schottergärten mit einzelnen tristen Pampasgrasbüscheln. Auch naturnahe Gärten können pflegeleicht sein und heimische Sträucher bieten nicht nur Insekten und Vögeln Nahrung und Unterschlupf, im Gegensatz zum Immergrünen Einerlei sieht der Jahreszeitenwechsel sehr aufregend und bunt aus. Mit eigenen Beerensträuchern, einem Obstbaum, oder sogar Gemüsebeeten können Sie sogar saisonale Köstlichkeiten genießen. Der Vogelwelt können Sie mit Vogeltränken, Nistkästen und Futterstellen für den Winter einen großen Gefallen tun. Auf dem Balkon können Sie Pflanzkästen mit bienenfreundlichen Blühpflanzen bestücken, oder auch Ihre eignen Tomaten anziehen.

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